6 Möglichkeiten, um den Verbrauch Ihres Traktors zu senken

In nur einem Jahr ist der Preis für einen Liter GNR um 25 % von 0,77 auf 0,96 EUR gestiegen. Diese Erhöhung des Kraftstoffpreises schlägt direkt auf Ihre Marge durch. Auf die Politik zu hoffen, dass die Kraftstoffsteuern gesenkt werden, damit wir Landwirte wieder rentabel arbeiten können, ist illusorisch.

Verbrauch des TraktorsTrotz alledem gibt es Lösungen, um den Kraftstoffverbrauch von Landmaschinen bei gleicher Arbeit zu verringern. Diese können wir alle anwenden. Nachfolgend beschreiben wir die 6 wichtigsten Techniken zur Verbrauchsreduzierung.

Die Reduzierung des Verbrauchs Ihres Traktors erfolgt über die folgenden 5 Elemente:

    1. Reifen
    2. Art der durchzuführenden Arbeit
    3. Belastung
    4. Geschwindigkeit
    5. Einstellung der Werkzeuge

 

HIER IN 6 PUNKTEN, WAS IHREN VERBRAUCH AM MEISTEN BEEINFLUSST:

1. Kraftstoffeinsparung durch angepassten Reifendruck

Die Einstellung des richtigen Reifendrucks in Abhängigkeit von der Bodenart vor Ort ist sicherlich die Maßnahme, die den größten Einfluss auf Ihren Kraftstoffverbrauch hat.

Ein Reifen mit einem zu hohen Druck erzeugt bekanntlich übermäßigen Schlupf, so dass mehr Motorleistung notwendig ist, um den Haftungsverlust auszugleichen und die Traktionskraft besser auf den Boden zu übertragen.

Auf der Straße hat wiederum ein Reifen mit zu niedrigem Druck eine zu große Berührungsfläche mit dem Asphalt und entwickelt mehr Widerstand, der ebenfalls mehr Leistung erforderlich macht.

2. Verwendung breiterer Niederdruckreifen

Der mit Ihrem Traktor mitgelieferte Reifensatz ist bei weitem nicht der für den Traktor am besten geeignete, sondern der für den Hersteller billigste.

Aus diesem Grund ist es für Ihren Betrieb immer angeraten zu prüfen, ob die Reifen ihrem Bestimmungszweck entsprechen.

Geringerer Kraftstoffverbrauch

Die Ausstattung Ihres Traktors mit Niederdruckreifen, die breiter als seine Reifenerstausstattung sind, hat einen so großen Einfluss auf Ihren Kraftstoffverbrauch, dass die Mehrkosten dieser Reifen locker durch den eingesparten Kraftstoff gedeckt werden, und zwar bereits nach wenigen Monaten. Langfristig befinden Sie sich mit dieser Option auf der Gewinnerseite, auch wenn diese auf den ersten Blick teuer zu sein scheint.

3. Verwendung der Zapfwelle im Sparmodus

Eine Zapfwelle ist bei fast allen modernen Traktoren vorhanden. Man muss wissen, dass die 540 Zapfwellen-Umdrehungen pro Minute mit einer Motorleistung erreicht werden, die 20 bis 25 % unter seiner vollen Leistung liegt. Wenn Sie die Motordrehzahl reduzieren, wird eine Zapfwelle im Sparmodus dieselbe Leistung bereitstellen, und Sie können 15 bis 20 % Diesel sparen.

4. Weniger Diesel durch reduzierte Arbeitstiefe

Bei schweren Arbeiten wie beim Pflügen oder Schälpflügen ist es nicht immer sinnvoll, tief zu arbeiten. Wenn Sie Ihren Boden regelmäßig bestellen und immer übermäßige Verdichtung vermieden haben, oder wenn Ihr Traktor mit VF-Niederdruckreifen ausgerüstet ist, können Sie die Arbeitstiefe um einige Zentimeter verringern, ohne dass sich das auf die Erträge der Kulturen auswirkt.

Anhand von Tests wurde nachgewiesen, dass bei 8 cm weniger Arbeitstiefe 26 % Kraftstoff eingespart werden können.

5. Einsparung durch langsameres Fahren auf der Straße

Auch wenn wir Landwirte es immer eilig haben, sollten wir trotzdem daran denken, dass eine Reduzierung der Geschwindigkeit um 10 km/h im Straßenbetrieb hilft, über das Jahr erheblich Kraftstoff einzusparen. Das ist vor allem dann relevant, wenn Sie große Strecken zwischen Ihrem Hof und Ihren Feldern zurücklegen müssen.

Vergleicht man den Zeitgewinn von 5 oder 6 Minuten pro Fahrt mit einer hypothetischen Kraftstoffeinsparung aufgrund einer niedrigeren Geschwindigkeit, hat die Einsparung mehr positive Auswirkungen auf Ihre Bilanz am Jahresende.

6. Berechnung der richtigen Massenverteilung

Die für das Pflügen notwendige Traktionsleistung hat einen direkten Einfluss auf Ihren Verbrauch. Wenn Sie die Lastverteilung falsch berechnen, wird Ihr Traktor unausgewogen belastet und kann seine Leistung nicht voll umsetzen.

Wenn Sie die Achslast entsprechend Ihres Arbeitsgeräts vergrößern, erhöht sich damit auch die Bodenhaftung des Traktors. In der Folge vermeiden Sie Schlupf und können die gesamte Motorleistung des Traktors verlustfrei als Traktion nutzen.

 


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